Was soll Subbelmusik überhaupt sein?
Subbelmusik ist ein familieneigener Begriff, der schon relativ alt ist und bis in die 80er zurückreicht.
Wir haben ihn innerhalb der Familie angewandt zur Beschreibung von Computermusik, die z.B. aus dem Commodore C64 oder Commodore Amiga dröhnte.
Subbelmusik deshalb, weil man meistens zu dieser Art von Musik besonders gut summen, brummen oder “Blubbern” oder um es modern auszudrücken “beatboxen” (wobei sich Beatbox in den meisten Fällen rein auf die Drums konzentriert) konnte. Vor allem auf dem Commodore Amiga kam wurden bei vielen Liedern so merkwürdige Samples verwendet, dass wir keine andere Bezeichnung dafür finden konnten außer “subbel”-musik. Selbstverständlich kamen die Samples von normalen Synthesizern, Samplern oder vom Mikro, aber da man leistungstechnisch auf den Computern eingeschränkt war, musste man noch improvisieren.
Nichtsdestotrotz erfreut sich diese Szene immer noch großer Beliebtheit. Es war, ist und bleibt eben Musik, egal wie manche Samples (öfter auch witzig) eingesetzt wurden. Dieses Genre selbst wurde auf den Maschinen damals selbst mit Muzak benannt, was im ursprünglichen Sinne aber eigentlich eine andere Herkunft habe, worauf ich jetzt aber nicht eingehe.